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Fragen, die uns häufig gestellt werden

Was genau wird in der Jungpferdeausbildung gemacht?

Die Jungpferdeausbildung kann ab dem dritten Lebensjahr beginnen und dauert, je nach Pferd und Reiter, mindestens drei Monate. Dabei wird das Pferd auf sein Leben als Reitpferd vorbereitet. Diese Ausbildung ist immer auf die individuelle, sowohl körperliche als auch geistige, Leistung des Pferdes abgestimmt. So entwickelt das Pferd selbst Freude und Motivation am Training, da es gefordert und gefördert wird. Begonnen wird mit leichter Bodenarbeit, bei der das Pferd an ganz alltägliche Situationen herangeführt wird. Danach folgt das Training mit der Longe. Schließlich wird das Pferd langsam an den Reiter gewöhnt. Ist dies geschehen, kann die Grundausbildung beginnen. Zunächst findet die Arbeit mit gebissloser Zäumung statt, um das Vertrauen des Tieres zu gewinnen, später werden dann auch Gebiss-, Mundstück und Trense verwendet. Sitzt der Reiter im Sattel, beginnt das Anreiten. Hier werden die verschiedenen Gangarten und der richtige Umgang in Stresssituationen geübt. Ebenso erproben sich Reiter und Pferd in Takt, Balance und anatomisch korrektem Reiten. Auch die richtige Kommunikation zwischen Reiter und Pferd gehört zum Training.

Nach der Jungpferdeausbildung ist das Reitpferd bestens gewappnet, um, je nach Wunsch und Ziel des Besitzers, weitere Ausbildungen, wie beispielsweise Dressur- oder Springreitkurse, zu absolvieren.

Wie sollte die perfekte Reithose sitzen?

Die perfekte Reithose zeichnet sich zunächst einmal dadurch aus, dass sie gut passt, einen hohen Tragekomfort bietet und funktional ist. Des Weiteren ist der ästhetische Aspekt keinesfalls zu vernachlässigen, schließlich sollte sie ja auch gefallen. Um den optimalen Tragekomfort zu gewährleisten, sollte die Reithose immer auf die Figur des Reiters abgestimmt werden. Stiefelreithosen beispielsweise kaschieren kräftigere Hüften und strecken kurze Beine, während Jodhpurhosen etwas auftragen können, aber Oberschenkel weniger muskulös wirken lassen.

Neben diesen optischen Eigenschaften ist es wichtig, dass eine Reithose strapazierfähig, atmungsaktiv und schmutzabweisend ist. Außerdem sollte ihr Besatz empfindliche Stellen vor dem Wundscheuern schützen. Man unterscheidet hier zwischen Vollbesatz, der den gesamten Innenbereich der Reithose sowie den Po bedeckt, und Kniebeseatz, der die Knie schützt. Auch beim Stoff der Reithose hat man die Qual der Wahl: Baumwollhosen bieten einen guten Tragekomfort, sind aber nicht so langlebig wie beispielsweise Hosen aus Kunstfasern, die noch dazu sehr elastisch sind. Stoffe mit Rippmuster zeichnen sich durch Robustheit aus. Im Winter kann beispielsweise auf Reithosen aus Softshell oder Thermoreithosen zurückgegriffen werden. Generell sollte die Reithose den optischen Ansprüchen des Reiters gerecht werden, den notwendigen funktionalen Kriterien entsprechen und beim ersten Anziehen sofort gut sitzen.

Welches Futter ist das richtige für mein Pferd?

Zunächst lässt sich natürlich sagen: Kein Pferd gleicht dem anderen. Ein jedes hat unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben. Diese zu berücksichtigen, ist der Grundstein der Pferdefütterung. Neben den üblichen und unerlässlichen Futtermitteln, sowohl genügend Wasser, Heu, Stroh und Gras als auch Äpfel und Möhren als Vitaminzufuhr in Maßen, sollten Sie Folgendes beachten:

Bei Jungpferden ist es wichtig, dass diese nicht zu schnell an Muskelmasse zulegen sollten, da dies die Knochen und Gelenke unnötig belasten würde. Sie sollten deshalb nicht zu energiereiche und zu fette Nahrung zu sich nehmen. Um das Wachstum des Pferdes und seiner Muskulatur optimal zu unterstützen, empfiehlt sich die Fütterung von Nahrung mit hochwertigen Eiweißen. Auch Kupfer und Zink sollten in der Nahrung enthalten sein, sodass sich der Knorpel des Tieres optimal ausbilden kann.

Ponys und Kleinpferde gelten als sehr robust und leichtfuttrig, was bedeutet, dass sie auch mit geringer Energiezufuhr zurechtkommen. Das heißt aber nicht, dass Ponys nur sehr wenig Futter bekommen sollten. Ponys haben einen hohen Bedarf an Mineralstoffen. Können diese nicht über Wiesenkräuter zugeführt werden, sollte Nahrung mit natürlichem Mineralstoffzusatz gewählt werden. Künstliche Mineralstoffe sind für das Tier schwer verdaulich. Damit Ihr Pony nicht durch Kraftfutter unnötig belastet wird, können Sie auch spezielles Ponyfutter verwenden, das viele essentielle Mineralstoffe und Spurenelemente enthält.

Sportpferde haben einen erhöhten Leistungsanspruch. Die optimale Ernährung sollte den Muskelstoffwechsel sowie den Aufbau der Muskeln unterstützen. Außerdem haben Sportpferde einen hohen Energiebedarf, der nicht allein durch Raufutter (Stroh und Heu) gedeckt werden kann. Beachten Sie, dass das Futtermittel diesem Anspruch gerecht wird, beispielsweise Kraftfutter kann hier Abhilfe schaffen. Die Menge an zugeführtem Kraftfutter ist abhängig vom Arbeitspensum des Tiers sowie vom Energiegehalt des Futters. Leistungspferde benötigen des Weiteren eine größere Eiweißzufuhr, da dieser Stoff wichtig für den Muskelaufbau ist. Eine Eiweißüberversorgung kann allerdings die Organe des Pferdes belasten, weshalb eiweißhaltige Nahrung nur in Maßen gefüttert werden sollte.

Bei älteren Pferden ändert sich der Nährstoffbedarf. Diese sollten lieber mehrmals am Tag mit kleinen Portionen gefüttert werden. Außerdem benötigen alte Pferde mehr Mineralien und Spurenelemente (vor allem Zink, Selen, Magnesium). Hier sollten Sie also neben dem üblichen Futter auch zu Ergänzungsfutter greifen. Auch sollten vermehrt Vitamine gefüttert werden. Unbedingt abzuraten ist von einer Überversorgung mit Calcium, um Harnsteinbildung zu vermeiden. Hat Ihr Pferd aufgrund des Alters Probleme mit dem Kauapparat, so bieten sich Graspellets als Alternative zum üblichen Raufutter an.

Woran erkenne ich einen guten Reithelm?

Ein guter Reithelm gehört zum Reiten ebenso, wie das Pferd selbst. Er soll den Kopf bei Stürzen schützen. Im Notfall kann er also das Leben retten und sollte deshalb qualitativ hochwertig und gut ausgewählt sein. Die Auswahl ist oft groß, die Entscheidung schwer. Was also nun?

Der Reithelm sollte der europäischen Norm EN1384 entsprechen, welche die Mindestanforderungen in puncto Sicherheit an einen jeden Helm aufführt. Der Helm sollte passgenau sein und sich über den gesamten Oberkopf bis hin zum Nacken und über Stirn und Ohren erstrecken. Die richtige Helmgröße kann mit Hilfe eines Maßbandes ermittelt werden. Das System, das den Helm am Kopf befestigt, sollte ein Drei- oder Vierpunktsystem sein und verschiedene Verstellmöglichkeiten bieten, sodass der Helm optimal an den Kopf angepasst werden kann. Ist zusätzlich auch der Kopfumfang verstellbar, kann der Helm beispielsweise mit dem Kind „mitwachsen“. Des Weiteren gilt, je leichter der Helm, desto weniger wird die Wirbelsäule belastet und der Tragekomfort steigt. Auch Lüftungsbereiche, die dafür sorgen, dass man unter dem Helm nicht zu sehr schwitzt, können einen angenehmen Tragekomfort erzeugen. Diese Löcher sollten jedoch nicht zu groß sein, damit die Schutzfunktion des Helms erhalten bleibt. Der Schirm des Reithelms sollte – falls vorhanden – flexibel sein, sodass die Halswirbelsäule bei einem Sturz nicht noch stärker belastet wird.

Welche Arten von Reithosen gibt es?

Reithose ist nicht gleich Reithose. Hier erhalten Sie einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Schnittformen:

Die Stiefelreithose liegt in der Regel eng auf der Haut, ist elastisch und – wie der Name schon sagt – bestens dafür geeignet, mit Stiefeln getragen zu werden.

Reithosen, die am Oberschenkel weit geschnitten sind, bezeichnet man als Breeches. Sie eignen sich besonders gut für die klassische Reiterei.

Jodhpurs laufen vom Knie abwärts gerade oder etwas weiter auseinander und gelten als besonders lässige Variante der Reithosen. Sie werden bevorzugt zu Stiefeletten getragen, wobei das Hochrutschen der Hose durch Stege unterm Fuß verhindert wird. Die Jodhpur kommt gerne bei Freizeit- oder Geländereitern zum Einsatz.

Eine Abwandlung der Jodhpurs ist die Kentucky Jodhpurs. Sie ist am Bein eng geschnitten, läuft aber am Knöchel auseinander, sodass man sie über die Stiefeletten ziehen kann. An der Rückseite ist das Bein etwas länger geschnitten, was eine streckende Wirkung hat.

Zuletzt gibt es noch Reitjeans, die vor allem beim Westernreiten zum Einsatz kommen. Sie zeichnen sich durch flache Nähte an der Innenseite aus.

Vertrauen. Zusammenhalt. Freundschaft. - Reiten ist eine Lebenseinstellung

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